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Innerkoreanisches

Südkorea zweifelt an Medienberichten über Herzprobleme Kim Jong-ils

Write: 2007-06-11 17:59:48Update: 0000-00-00 00:00:00

Die südkoreanische Regierung hat eine Reihe von Medienberichten über den verschlechterten Gesundheitszustand des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong-il als wenig glaubwürdig eingestuft.

Mehrere ranghohe Beamte der Regierung bestätigten gegenüber der Nachrichtenagentur Yonhap, dass sich Kim auch in der letzten Woche in der Öffentlichkeit in gutem Gesundheitszustand zeigte. Die amtliche Nachrichtenagentur des kommunistischen Landes berichte fast jeden Tag über öffentliche Auftritte des Machthabers.

Mehrere in- und ausländische Medien berichten seit Wochen darüber, dass sich Kims Herzprobleme verschärft hätten. Die britische Tageszeitung „Telegraph“ schilderte in einem Bericht, dass der Politiker nach zurückgelegter Fußstrecke von 30 Yard unbedingt eine Pause einlegen müsse. Diplomaten in Pjöngjang redeten von der Notwendigkeit einer Herzoperation.

Das japanische Wochenmagazin „Shukan Geindai“ berichtete zuvor, dass Kim nach einem Herzschlag Anfang Mai von Medizinern des Deutschen Herzzentrums in Berlin operiert worden sei. Die deutschen Ärzte sollen dafür in die nordkoreanische Hauptstadt gereist sein. Das Deutsche Herzzentrum dementierte jedoch gegenüber Yonhap den Bericht des japanischen Magazins.

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