Präsident Roh Moo-hyun hat seinen Willen für eine Fortsetzung der Aussöhnungspolitik gegenüber dem Norden hervorgehoben.
Man solle zwar die Lehren des Bruderkriegs vom 25. Juni 1950 nicht vergessen, aber Wut und Hass aus dem Herzen streichen.
Das sagte Roh in einer Rede bei einem Empfang für Kriegsveteranen anlässlich des 57. Jahrestags des Ausbruchs des Koreakriegs.
Wie Roh betonte, liege der Kern der südkoreanischen Sicherheitsstrategie darin, durch Aussöhnung und Zusammenarbeit zu koexistieren. Stichwörter dieser Politik seien Vertrauen und Toleranz.
Roh sagte weiter, die südkoreanisch-amerikanische Allianz würde sich weiterhin zu einem verstärkten und effizienteren Bündnis entwickeln. Südkorea solle jedoch nicht für immer auf die USA angewiesen bleiben. Für die eigene Sicherheit müsse ein Land selbständig sorgen, sagte das Staatsoberhaupt.