Die südkoreanische Regierung hat Verdachtsmomente zurückgewiesen, wonach Südkorea das Gipfeltreffen mit Nordkorea erkauft hätte.
Vereinigungsminister Lee Jae-jeoung bezeichnete vor dem Parlament die entsprechende Behauptung des Oppositionspolitikers Kim Yong-gab als grundlos. Kim hatte gesagt, dass Südkorea für das Zustandekommen des zweiten Korea-Gipfels Nordkorea Wirtschaftshilfe im Wert von 20 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt hätte. Der Vereinigungsminister betonte, dass die Regierung im Umgang mit Nordkorea großen Wert auf Transparenz lege. Grundlose Anschuldigungen schadeten nur dem Interesse des Staates sowie dem Friedensprozess auf der koreanischen Halbinsel, hieß es.