Hunderte von Menschen in Nordkorea sind bei einem schweren Unwetter ums Leben gekommen.
Die amtliche Nachrichtenagentur Nordkoreas Chosun-Chungang berichtete, dass nach vorläufigen Informationen der Behörden bis 12. August 30.000 Häuser zerstört worden seien. Mehr als 60.000 Familien seien obdachlos geworden. Die seit dem 7. August herrschenden Stürme hätten sehr großen Sachschaden angerichtet. Wichtige Eisenbahnstrecken, Straßen sowie Brücken seien beschädigt. Die Stromversorgung sowie Kommunikationsnetze seien unterbrochen. Am stärksten betroffen sei die südöstliche Gangwon-Provinz.
Am Montag berichtete das Organ der pronordkoreanischen Koreanergemeinde in Japan “Chosun Shinbo”, dass in den letzten fünf Tagen in weiten Teilen des Landes mehr als die Hälfte der durchschnittlichen Niederschlagsmenge pro Jahr registriert wurde. Unterdessen leitete die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) Hilfsmaßnahmen ein. Zunächst wurden Hilfsgüter für Obdachlose geliefert.