Das für Ende August angekündigte zweite innerkoreanische Gipfeltreffen findet jetzt vom 2. bis 4. Oktober statt.
Der nordkoreanische Vereinigungsminister Kim Yang-kun habe am Samstag um die Verschiebung des Gipfeltreffens gebeten, teilte Präsidialsprecher Chun Ho-sun in Seoul mit. Als Grund wurden die Schäden durch die jüngsten Überschwemmungen im Land genannt. Ein neuer Termin sei dem Süden überlassen worden.
In der schriftlichen Mitteilung Kims hieß es, Nordkorea habe sich zwar für die Vorbereitung des Treffens zwischen den Staatschefs beider Länder eingesetzt. Das Land stehe jedoch vor der wichtigeren Aufgabe, die Schäden durch die Überschwemmungen zu beseitigen und den Alltag der Bevölkerung zu stabilisieren. Pjöngjangs Position zum Gipfeltreffen habe sich nicht geändert. Die Einigungen bei den bisherigen Vorbereitungsgesprächen würden ebenfalls unverändert gelten, hieß es weiter. Nordkorea bat zudem die südkoreanische Regierung um Verständnis.
Die südkoreanische Regierung beschloss unterdessen, die Hilfsmaßnahmen für die Flutopfer im Norden zu beschleunigen.