Die südkoreanische Regierung hat erstmals Hilfsgüter für Nordkorea auf dem Landweg verschickt.
Nach Angaben des Vereinigungsministeriums in Seoul handelt es sich um die erste Lieferung von Hilfsmaterialen für Hochwasseropfer im Wert von rund 5,6 Millionen Euro. Instantnudeln, Decken und Erste-Hilfe-Sets sind per 40 25-Tonnen-LKWs in Gaesung im Norden angekommen.
Die Regierung will nach Konsultationen mit zuständigen Ministerien auch Nordkoras Bitte um Wiederaufbaumaterialen wie Zement und Eisenstangen annehmen. Deren Wert soll 50 Milliarden Won, umgerechnet knapp 40 Millionen Euro, betragen.
Eine Reihe von südkoreanischen Zivilorganisationen entsenden seit Tagen Hilfsgüter für den Bruderstaat.