Vereinigungsminister Lee Jae-joung hat Politikern, die eine Absage oder erneute Verschiebung des Korea-Gipfels fordern, Verantwortungslosigkeit, vorgeworfen.
Mit Blick auf die Entwicklung der nordkoreanischen Nuklearproblematik befinde man sich an einem sehr wichtigen Zeitpunkt, was den Frieden auf der koreanischen Halbinsel und die innerkoreanischen Beziehungen anbetreffe. Das bevorstehende innerkoreanische Gipfeltreffen werde einen wichtigen Anlass für die Zukunft der innerkoreanischen Beziehungen und die Aussichten der koreanischen Halbinsel bieten.
Das Gipfeltreffen sei nicht Angelegenheit einer bestimmen Regierung, sondern eine Aufgabe des Volkes. Die Folgemaßnahmen des Spitzentreffens sollten daher unabhängig vom Ende der Amtszeit eines Präsidenten konsequent gemanagt werden, hieß es.
Die oppositionelle Große Nationalpartei (GNP) hält es für unangebracht, dass Präsident Roh, dessen Amtszeit im kommenden Februar ausläuft, zum zweiten Gipfeltreffen der Koreas reist. Stattdessen solle er die Aufgabe seinem Nachfolger überlassen.