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Innerkoreanisches

Kim Jong-il würde Stationierung von US-Truppen in Korea nach einer Wiedervereinigung akzeptieren

Write: 2007-09-26 17:51:18Update: 0000-00-00 00:00:00

Nach Worten des früheren Staatspräsidenten Kim Dae-jung würde der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-il die Stationierung von US-Streitkräften auf der koreanischen Halbinsel nach einer Wiedervereinigung nicht ablehnen.

Dies sagte der ehemalige Präsident in einer Rede vor der südkoreanisch-amerikanischen Gesellschaft Korea Society in New York. Beim ersten Gipfeltreffen 2000 soll Kim Jong-il erwähnt haben, dass Korea Ende des 19. Jahrhunderts durch China, Japan und Russland angegriffen wurde und schließlich unter der japanischen Kolonialherrschaft gelitten hat. Hätte Korea Unterstützung von den USA bekommen können, hätte das Land nicht seine Souveränität verloren. Der nordkoreanische Machthaber soll dabei ebenfalls der Meinung des früheren Präsidenten zugestimmt haben, dass die US-Streitkräfte auch nach der Wiedervereinigung Koreas weiter auf der koreanischen Halbinsel bleiben sollten.

In seiner Rede brachte der frühere Staatschef seine Erwartung zum Ausdruck, dass die Regierungschefs beider Koreas die Bemühungen der Teilnehmerstaaten bei den Sechser-Gesprächen um die Lösung der Atomfrage unterstützen und auch über die Schaffung einer Friedensordnung auf der koreanischen Halbinsel beraten werden. Aus seiner Sicht habe der Atomstreit die Phase der Beilegung erreicht.

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