Dem nordkoreanischen Vizeaußenminister Choi Soo-heon zufolge war die Abschaltung des Atomreaktors in Youngbyeon eine politisch sehr schwierige Entscheidung.
In seiner Grundsatzrede vor der UN-Vollversammlung in New York sagte Choi, mit der Abschaltung des Reaktors und der Zulassung von IAEO-Inspekteuren habe Nordkorea die internationale Vereinbarung vom 13. Februar erfüllt. Die Nuklearanlagen in Youngbyeon seien mit einer unvorstellbaren Menge von Materialien und vielen Arbeitskräften gebaut worden. Es sei für die nordkoreanische Regierung daher eine sehr schwierige Entscheidung gewesen, der Abschaffung der Anlagen zuzustimmen. Nordkorea wolle aufmerksam beobachten, wie die USA und Japan die Vereinbarung umsetzen, hieß es.
Zum laufenden Korea-Gipfel in der nordkoreanischen Hauptstadt sagte Choi, das Gipfeltreffen werde eine wichtige Rolle spielen, das Niveau der innerkoreanischen Beziehungen auf eine höhere Stufe zu befördern und den Weg zum Frieden sowie zur Wiedervereinigung zu ebnen. Er sei davon überzeugt, dass die Regierungschefs beider Koreas gemeinsam Lösungen für Fragen finden, die im Interesse des koreanischen Volkes liegen, hieß es.