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Innerkoreanisches

Nordkorea schweigt sich zu Friedensgesprächen aus

Write: 2007-10-13 16:24:57Update: 0000-00-00 00:00:00

Nordkorea hat sich bisher zur Frage der Teilnahmeländer an den geplanten Gesprächen über eine neue Friedensregelung für die koreanische Halbinsel ausgeschwiegen.

Es gebe für ihn zu diesem Thema nicht viel zu sagen, sagte gestern der Präsidiumspräsident der nordkoreanischen Obersten Volksversammlung, Kim Yong-nam, in einem Gespräch der Nachrichtenagenturen Yonhap aus Südkorea und Kyodo aus Japan in Pjöngjang.

Was die Frage betreffe, ob es Drei- oder Vier-Ländergespräche sein sollen, gebe es in den internationalen Medien unterschiedliche Meinungen, sagte Kim lediglich.

Bei ihrem Gipfeltreffen in der vergangenen Woche in Pjöngjang hatten sich Nordkoreas Machthaber Kim Jong-il und der südkoreanische Präsident Roh Moo-hyun darauf verständigt, sich für Verhandlungen mit den betroffenen Mächten über ein neues Friedenssystem für Korea einzusetzen. In ihrer gemeinsamen Erklärung wurden jedoch die möglichen Teilnehmer nicht genannt.

Seitdem wird in Südkorea diskutiert, ob die Gespräche zwischen den beiden koreanischen Staaten und den USA oder auch unter Einbeziehung Chinas geführt werden sollten.

Beide Koreas befinden sich völkerrechtlich noch im Kriegszustand, da seit dem Korea-Krieg von 1950-53 noch immer kein Friedensvertrag zustande gekommen ist.

Kim sagte außerdem, dass Nordkorea nach wie vor die Beziehungen zu Japan gemäß einer bilateralen Vereinbarung aus dem Jahr 2002 normalisieren wolle. Zur Frage der durch Nordkorea verschleppten japanischen Staatsbürger habe Kim bekräftigt, dass Pjöngjang das Problem als gelöst betrachte, berichtete Yonhap. Die Entführtenfrage gilt als größtes Hindernis in den Normalisierungsgesprächen zwischen Nordkorea und Japan.

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