Die südkoreanische Regierung will die Einrichtung von Wirtschaftsvertretungen beider Teilstaaten jeweils in Seoul und Pjöngjang vorantreiben.
Sie will darüber hinaus ein Gesetz ins Leben rufen, das Südkoreaner die Vererbung von Vermögen an ihre Angehörigen in Nordkorea ermöglichen sollte. Dies geht aus einem Fünf-Jahres-Plan für die Intensivierung der innerkoreanischen Beziehungen hervor, über den die Seouler Regierung dem Parlament berichtete.
Der Plan sieht strategische Ziele in sieben Bereichen vor, die der Friedensverankerung und der Institutionalisierung der Aussöhnung zwischen den beiden Teilstaaten dienen sollten. Der Plan sollte ab 2008 für fünf Jahre umgesetzt werden. Skeptiker zweifeln jedoch an einer getreuen Umsetzung des Plans, der gegen Ende der Amtszeit von Präsident Roh Moo-hyun veröffentlicht wurde.