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Innerkoreanisches

Keine innerkoreanische Übereinkunft über gemeinsames Fischfanggebiet

Write: 2007-12-14 18:39:26Update: 0000-00-00 00:00:00

Keine innerkoreanische Übereinkunft über gemeinsames Fischfanggebiet

Nord- und Südkorea haben ihre Militärgespräche auf Generalsebene ohne Durchbruch in der Schlüsselfrage nach einem gemeinsamen Fischfanggebiet im Westmeer beendet.

Beim jüngsten innerkoreanischen Gipfeltreffen hatten sich die beiden Koreas darauf verständigt, dass im Bereich der umstrittenen Nördlichen Grenzlinie (NLL) im Westmeer eine gemeinsame maritime Zone eingerichtet werden solle, in der Fischer beider Seiten frei agieren könnten. Auf diese Weise wolle man weitere Seegefechte verhindern, wie sie 1999 und 2002 stattgefunden haben, als nordkoreanische Patrouillenboote die Grenzlinie überschritten.

Die Generäle beider Seiten konnten jedoch ihre Meinungsunterschiede über die genaue geographische Bestimmung der Zone nicht abbauen. Während sich Nordkorea für vier Zonen südlich der Grenzlinie ausspricht, zielt Südkorea auf einen Bereich, der beiderseits der maritimen Grenze liegt. Südkorea ist der Meinung, dass der Nachbar hiermit beabsichtigt, die nach dem Koreakrieg gezogene Grenze ungültig zu machen.

Die beiden Seiten konnten aber bei ihrem Gespräch am Donnerstag eine schriftliche Sicherheitsgarantie zur Erleichterung des innerkoreanischen Geschäftsverkehrs unterzeichnen. Dadurch werden die Zollkontrollen für südkoreanische Besucher erleichtert und es soll südkoreanischen Arbeitnehmern und Touristen gestattet werden, Internet, Festnetz- und Mobiltelefone in den beiden wichtigsten Joint-Venture-Gebieten zu benutzen.

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