Die US-amerikanische Regierung hat Bedauern über die Verzögerung im Atomstreit mit Nordkorea geäußert. Die mit Pjöngjang ausgehandelte Frist zur Offenlegung der Atomprogramme läuft mit dem Jahreswechsel ab.
Der Sprecher des Außenministeriums Tom Casey sagte am Freitag auf einer Pressekonferenz, es sei bedauerlich, dass Nordkorea seine Zusagen bislang nicht einhielt und den Abrüstungsprozess verzögere.
Die USA rieten Nordkorea eindringlich zur vollständigen und korrekten Offenlegung seiner Nuklearwaffenprogramme, Nuklearprogramme und Programme für die Weitergabe von atomaren Waffen sowie Umsetzung der Abrüstungsvereinbarung.
Nach weiteren Angaben des Sprechers werde Washington weiterhin eng mit Südkorea, China, Japan und Russland auf der Ebene der Sechs-Parteien-Gespräche kooperieren. Auch wollten die USA ihre Verpflichtungen aus der multilateralen Nuklearvereinbarung einhalten.
Nordkorea hatte mit den fünf Ländern im Oktober vereinbart, alle Atomprogramme bekannt zu machen und seine wichtigsten Nukleareinrichtungen in Yongbyon zu deaktivieren. Als Ausgleichsmaßnahme wurden Energielieferungen und wirtschaftliche Hilfe zugesagt.