Innerkoreanisches
Neue Seouler Regierung will formelles Kriegsende nicht erzwingen
Write: 2008-01-04 18:50:16 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Die neue Regierung von Lee Myung-bak wird eine formelle Erklärung für das Kriegsende mit Nordkorea nicht forcieren, außer wenn die Anstrengungen im Abrüstungsprozess zu einem sicheren Erfolg führen.
Park Jin, betraut mit Überseeangelegenheiten aus dem Amtsübernahmeteam von Lee Myung-bak, sagte, dass der Frieden sich nicht automatisch einstelle, solange noch innerkoreanische militärische Spannungen andauerten. Er führte aus, dass Gespräche über die Ersetzung des Waffenstillstandsabkommens durch ein Friedensabkommen nur dann zustande kommen könnten, wenn Nordkorea allen Anforderungen zur vollkommenen nuklearen Abrüstung entsprach.
Diese Haltung steht ganz im Gegensatz zu den Versuchen der Regierung Roh Moo-hyuns, den Kriegszustand auf der Halbinsel schnell zu beenden. Über ein formelles Friedensabkommen wird seit dem innerkoreanischen Gipfel im Oktober 2007 nachgedacht, bei dem die beiden Staatschefs sich für ein Treffen von drei oder vier Parteien aussprachen. Namentlich wurde keine Nation genannt, aber vermutlich handelt es sich um die beiden Koreas, die USA und eventuell China, die über einen Friedensvertrag sprechen werden.
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