Innerkoreanisches
Aufregung um Zurückschiebung von Nordkoreanern
Write: 2008-02-19 19:05:41 / Update: 0000-00-00 00:00:00
In Südkorea hat sich eine Kontroverse über die Zurückschiebung von 22 Nordkoreanern verschärft.
Hiesige Medien hatten jüngst berichtetet, dass 22 Nordkoreaner am 8. Februar auf der südkoreanischen Seite des Westmeeres von der südkoreanischen Marine aufgegriffen und nach stundenlanger Befragung wieder in den Norden zurückgeschickt worden seien. Nach Angaben der Regierung in Seoul seien die Nordkoreaner bei einem Unwetter abgetrieben und in südkoreanisches Hoheitsgebiet geraten. Sie hätten sich die Rückkehr in den Norden gewünscht.
Wie nachträglich bekannt wurde, hatte die Regierung in Pjöngjang an dem Tag die Seouler Regierung dazu aufgefordert, die Personen zurückzuschicken. Kritiker weisen daher auf die Möglichkeit hin, dass die Nordkoreaner doch gegen ihren Willen in den Norden geschickt worden sind. Eine Menschenrechtsorganisation brachte unbestätigte Angaben in Umlauf, wonach die 22 Nordkoreaner mittlerweile hingerichtet worden seien. Die Große Nationalpartei (GNP) kündigte eine Untersuchung an.
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