Die USA und Nordkorea haben in Genf ihre Gespräche über Abrüstungsaktivitäten in dem kommunistischen Land bis Samstag fortgesetzt.
US-Chefunterhändler Christopher Hill sagte nach seinem Gespräch mit dem nordkoreanischen Atomunterhändler Kim Gye-kwan Reportern vor dem Abflug nach Warschau, dass der für Korea zuständige Abteilungsleiter des Außenministeriums Sung Kim zu weiteren Gesprächen in Genf bleibe. Hill sagte zu dem Treffen mit Kim Gye-kwan, dass ein zunehmendes Verständnis darüber erzielt worden sei, welche Angelegenheiten zu lösen sind. Das Gespräch zwischen den beiden Atomunterhändlern fand am Donnerstag (Ortszeit) statt.
Abteilungsleiter Sung Kim habe nach Angaben der US-Vertretung der Vereinten Nationen eine kurze Diskussion mit nordkoreanischen Ansprechpartnern geführt. Details dazu wurden nicht bekannt. Dass beide Seiten in Kontakt bleiben werten Beobachter als gutes Zeichen für eine Annäherung.
Zwar hatte Nordkorea im Jahr 2005 versprochen, sein Atomprogramm aufzugeben. Jedoch ließ Pjöngjang zum Jahreswechsel die Frist für die vollständige Offenlegung seiner Nuklearanlagen verstreichen.