Innerkoreanisches
Keine planmäßig Veranstaltung der Familienzusammenführung in Sicht
Write: 2008-03-18 18:15:14 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Die innerkoreanischen Beziehungen kühlen sich offenbar ab.
Wie der südkoreanische Rotkreuzverband mitteilte, ist die Aussicht auf eine planmäßige Durchführung der Zusammenführung getrennter Familien alles andere als gut.
Südkorea versuche bereits seit Anfang Februar, mit Nordkorea Beratungen darüber zu führen, die Veranstaltung bis spätestens April durchzuführen. Eine Antwort Nordkoreas stehe jedoch noch aus, hieß es. Da die Vorbereitung für eine Runde der Zusammenführung in der Regel zwischen 50 und 60 Tagen dauere, sei die Veranstaltung frühestens im Juni möglich, hieß es. Die beiden Koreas hatten im vergangenen Dezember vereinbart, ab 2008 jährlich jeweils 400 Menschen ein Wiedersehen mit ihren Angehörigen aus dem anderen Teil der Halbinsel zu ermöglichen.
Der Rotkreuzverband gab darüber hinaus an, dass die bilaterale Vereinbarung über den Betrieb des ständigen Treffpunktes für getrennte Familien im Geumgang-Gebirge nicht in die Tat umgesetzt werden konnte. Vereinbart worden sei, dass die Teilstaaten im Januar jeweils einen Vertreter an dem Treffpunkt stationieren sollten.
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