Innerkoreanisches
Vereinigungsminister Kim setzt Priorität auf Familienzusammenführung
Write: 2008-03-21 18:47:32 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Vereinigungsminister Kim Ha-jung hat die Dringlichkeit der Frage von in beiden Teilstaaten getrennt lebenden Familien bekräftigt.
Er werde sich insbesondere darum kümmern, älteren Menschen mehr Chancen zum Wiedersehen mit ihren Angehörigen im anderen Teil der Halbinsel zu ermöglichen. Dies sagte er bei einem Treffen mit dem Vorsitzenden des südkoreanischen Rotkreuzverbandes Lee Sae-Woong. Der Minister betonte, dass die Familienzusammenführung im Mittelpunkt des Interesses des Landes stehe. Wenn der ständige Treffpunkt für getrennte Familien im Geumgang-Gebirge im August fertig gestellt wird, werde er dafür sorgen, dass sich die Familien jederzeit wiedersehen können.
Der Rotkreuz-Vorsitzende Lee wies dabei darauf hin, dass jährlich bis zu 4.000 Menschen von getrennten Familien aufgrund ihres hohen Alters versterben. Beide Koreas hatten im vergangenen Jahr vereinbart, ab dem laufenden Jahr die Zahl der Teilnehmer an den Zusammenführungen auf 400 zu erhöhen. Südkorea misslang bislang jedoch die Aufnahme von Beratungen hierüber mit Nordkorea.
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