Südkorea hat den Vorschlag des Nordens, die sechste Ministerrunde nicht in Pjöngjang, sondern im Gumgang-Gebirge zu veranstalten, definitiv angenommen. Dem Gegenvorschlag von Wiedervereinigungsminister Hong Soon-young zufolge sollen die Gespräche vom 9. November an, vier Tage lang, stattfinden. Die Akzeptierung des vorgeschlagenen Veranstaltungsortes begründete Südkorea damit, dass Seoul Nordkoreas Hinweis berücksichtigt habe, dass bezüglich des Gesprächsortes der Wunsch des Veranstalters respektiert werden sollte. Minister Hong hat allerdings sein Bedauern darüber übermittelt, dass die bei der letzten Ministerrunde vereinbarte fünfte Familienzusammenführung und verschiedene Gespräche wegen Nordkoreas Verschiebung nicht zustande gekommen sind. Bei der nächsten Ministerrunde sollte der Termin weiterer Familienzusammenführungen beraten werden, und der Wille beider Teile Koreas für die Aussöhnung und Zusammenarbeit bestätigt werden, hieß es.