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Innerkoreanisches

Verstimmungen zwischen Koreas beeinträchtigen humanitären Austausch

Write: 2008-05-21 13:42:04Update: 0000-00-00 00:00:00

Verstimmungen zwischen den Regierungen in Süd- und Nordkorea beeinträchtigen die Fortsetzung des humanitären Austauschs zwischen den Teilstaaten.

Nach Ansicht des südkoreanischen Rotkreuzverbandes könnten vereinbarte Runden der Familienzusammenführung kaum planmäßig veranstaltet werden. Beide Koreas hatten im vergangenen November vereinbart, in jedem Quartal eine Runde der Zusammenführung getrennter Familien und noch dazu zum Jubiläum des ersten Korea-Gipfeltreffens am 15. Juni zu veranstalten. Ein Sprecher des Rotkreuzverbandes in Seoul sagte, dass seit Februar kein Dialog mit der nordkoreanischen Schwesterorganisation möglich sei. Im Februar hatten beide Seiten erstmals Videobotschaften getrennter Familien ausgetauscht.

Dem Sprecher zufolge bestehe kaum die Möglichkeit, dass die Seouler Regierung zur Fortführung des humanitären Programms gegenüber Pjöngjang einen Dialog initiiert. Auch die Pläne für Videoschaltungen sowie den Austausch weiterer Videobotschaften könnten schwer umgesetzt werden.

Südkorea hofft, dass die Fertigstellung eines ständigen Treffpunktes für getrennte Familien im nordkoreanischen Geumgang-Gebirge als Anlass für einen Durchbruch dienen kann.

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