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Innerkoreanisches

Direkte Telefonleitung zwischen Seoul und Pjöngjang während der Amtszeit von Kim Dae-jung

Write: 2008-06-09 18:34:03Update: 0000-00-00 00:00:00

Während der Amtszeit des vorletzten südkoreanischen Präsidenten Kim Dae-jung soll es eine direkte Telefonleitung zwischen Seoul und Pjöngjang gegeben haben.

Der ehemalige Vereinigungsminister Seouls Lim Dong-won brachte in seinen am Sonntag erschienenen Memoiren dieses historische Detail an die Öffentlichkeit. Die direkte Telefonleitung sei vier Tage nach dem ersten innerkoreanischen Gipfel vom 15. Juni 2000 etabliert worden. Es habe sich dabei um eine Initiative Kim Dae-jungs gehandelt.

Laut Lim sei die direkte Telefonleitung bis zu Kims letztem Tag im Amt aktiv gewesen. Auf diesem Kommunikationsweg habe sich die nordkoreanische Regierung im Juni 2002 für den Zwischenfall an der koreanischen Westküste entschuldigt, der zu einem Schusswechsel nord- und südkoreanischer Soldaten geführt hatte.

In seinen Memoiren beschrieb Lim auch, dass Kim Jong-il im Jahr 2002 einen zweiten innerkoreanischen Gipfel im russischen Irkutsk vorgeschlagen habe. Laut Lims Aussage lehnte Kim Dae-jung damals den Vorschlag ab.

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