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Innerkoreanisches

Seoul will Lieferung von Material und Ausrüstung für Nordkorea verschieben

Write: 2008-07-15 17:10:40Update: 0000-00-00 00:00:00

Nach dem Tod einer südkoreanischen Touristin im nordkoreanischen Geumgang-Gebirge prüft die südkoreanische Regierung, die geplante Lieferung von Baumaterialien und Ausrüstung nach Nordkorea zu verschieben.

Dies teilte ein Regierungsbeamter in Seoul mit. Die Regierung habe im Mai beschlossen, 3,1 Milliarden Won oder umgerechnet drei Millionen US-Dollar aus dem innerkoreanischen Kooperationsfonds für die Modernisierung grenzüberschreitender Kommunikationsleitungen bereitzustellen. Südkorea habe bereits Faxgeräte geliefert. Noch in diesem Monat sollten zusätzliche Materialien und Ausrüstungsgegenstände geschickt werden, hieß es.

Die Zeremonie zur Einweihung des ständigen Treffpunkts für getrennt lebende Familien im nordkoreanischen Geumgang-Gebirge soll ebenfalls verschoben werden.

Die Begegnungsstätte wurde am 12. Juli fertiggestellt. Den ursprünglichen Planungen zufolge wollten beide Seiten Ende August die Einweihung feiern und den Betrieb dort aufnehmen. Nach dem Tod der Urlauberin könne jedoch an den Planungen nicht festgehalten werden.

Am frühen Freitagmorgen war eine südkoreanische Touristin im Geumgang-Gebirge von nordkoreanischen Soldaten erschossen worden, weil sie militärisches Sperrgebiet betreten hatte.

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