Präsident Lee Myung-bak sieht nach dem Tod einer südkoreanischen Urlauberin in Nordkorea auch das Reiseunternehmen Hyundai Asan in der Verwantwortung.
Nicht nur die Ermittlungen, sondern auch vorbeugende Maßnahmen seien wichtig. Zudem müsse gründlich geprüft werden, inwieweit der Reiseveranstalter Verantwortung zu tragen hat, sagte Lee auf der Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates (NSC). Auf der Tagesordnung des ersten Treffens des Gremiums seit dem Amtsantritt der neuen Regierung standen der Tod der Urlauberin und der Streit mit Japan um die Dokdo-Inseln.
Die Sitzungsteilnehmer waren sich einig, dass die Touren ins nordkoreanische Geumgang-Gebirge ausgesetzt bleiben, solange Nordkorea keine Garantie über die ausreichende Sicherheit der Touristen ausspricht. Sollte Pjöngjang weiterhin gemeinsame Ermittlungen sowie vorbeugende Maßnahmen ablehnen, müsse außerdem die Einstellung der Touren nach Gaesung überprüft werden.