Die südkoreanische Regierung hat einen Ausschuss zur Untersuchung der innerkoreanischen Tourprojekte gegründet.
Der Ausschuss wird in den nächsten Tagen die beiden Tourprogramme für das Geumgang-Gebirge und die Grenzstadt Gaesung in Nordkorea überprüfen. Befragt werden sollen auch Manager des südkoreanischen Reiseveranstalters Hyundai Asan. Der Ausschuss nahm am Samstag offiziell seine Arbeit auf.
Präsident Lee Myung-bak hatte am Freitag auf einer Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates bekräftigt, dass zum Tod der südkoreanischen Urlauberin in Nordkorea eine gründliche Untersuchung durchgeführt werden müsse. Dabei bezeichnete er auch die Ermittlungen im Fall Hyundai als notwendig.
Seit dem Tod der Touristin in der vergangen Woche bleibt das Geumgang-Reiseprogramm zunächst ausgesetzt. Die Regierung schloss zudem die Möglichkeit nicht aus, die Touren nach Gaesung zu stoppen, wenn keine ausreichende Sicherheit für Touristen in Nordkorea gewährleistet wird.