Der Tod einer südkoreanischen Touristin in Nordkorea und die innerkoreanische Gipfelerklärung vom Oktober 2007 werden in der Endfassung der Abschlusserklärung des ASEAN Regional Forums (ARF) nicht erwähnt.
Einem Mitarbeiter des Präsidialamtes in Seoul zufolge habe die Regierung gefordert, beide Punkte in der Abschlusserklärung nicht zu berücksichtigen. Die Erschießung der Südkoreanerin am Geumgang-Berg sei von der Delegation bei der Sicherheitskonferenz in Singapur hinreichend erörtert worden.
Zu der Erklärung beim zweiten innerkoreanischen Gipfeltreffen, die zur Zeit der Vorgängerregierung verfasst wurde, habe die Administration um Präsident Lee noch keine genaue Position festgelegt. Man wolle gegenüber der Weltgemeinschaft keine Missverständnisse schüren, wonach sich Seoul bei der Festlegung der Politik gegenüber Nordkorea an der Gipfelerklärung orientiere, hieß es.