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MDP nach Untersuchungen von Nordkoreas schlechter Absicht hinter Seegefecht überzeugt
Write: 2002-07-05 00:00:00 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Der Seegefecht-Untersuchungsausschuss der regierenden Demokratischen Partei für das neue Millennium (MDP) hat offensichtlich neue Beweise für Nordkoreas Schuld an dem Feuergefecht zwischen Kriegsschiffen beider Koreas am vergangenen Samstag gefunden. Der Vorsitzende des Ausschusses und frühere Verteidigungsminister, Cheon Yong-taek, erklärte, dass man mit Hilfe des militärischen Spezialgerätes KNTDS den Hergang und Verlauf des Vorfalls genau untersucht habe. Er sei demnach fast sicher, dass der Angriff der Nordkoreaner schon im Vorfeld geplant wurde. Die in das Gefecht verwickelten nordkoreanischen Patrouillenboote seien dieselben gewesen, wie beim letzten schweren Gefecht 1999. Aber dieses Mal seien sie mit neuen, stärkeren Waffen bestückt gewesen. Ferner hätten die Untersuchungen ergeben, dass der südkoreanische Kommandeur durch gezielte Schüsse getötet wurde. Auch dies stütze den Verdacht, dass Nordkorea die militärische Provokation schon vorher geplant hatte, hieß es.
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