Innerkoreanisches
Parteien fordern Pjöngjang zum Umdenken auf
Write: 2008-08-09 18:56:06 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Die politischen Parteien in Südkorea haben die Regierung in Pjöngjang für die Verbesserung der innerkoreanischen Beziehungen zum Umdenken aufgefordert.
Der Sprecher der regierenden Großen Nationalpartei (GNP) Cha Myung-jin sagte, die Ankündigung der Ausweisung aller südkoreanischen Mitarbeiter aus dem Geumgang-Gebirge würde für eine zusätzliche Verschlechterung der innerkoreanischen Beziehungen sorgen. Das Ergebnis werde sein, dass Nordkorea in der internationalen Staatengemeinschaft isoliert werde.
Die Sprecherin der Oppositionspartei Demokratische Partei (DP) Kim Yu-jeong brachte ebenfalls Bedauern über Nordkoreas Schritt zum Ausdruck. Seoul und Pjöngjang sollten sich in Verhandlungen um eine Lösung bemühen.
Der Tod einer Südkoreanerin im Geumgang-Gebirge sorgt in den innerkoreanischen Beziehungen für Verstimmungen. Seoul fordert Pjöngjang dazu auf, einer südkoreanischen Regierungsdelegation Untersuchungen zur Aufklärung der näheren Todesumstände der Frau am Ereignisort zu ermöglichen. Nordkorea hält Untersuchungen vor Ort nicht für nötig.
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