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Südkoreas Verteidigungsministerium bewertet Kommando bei Seegefecht als erfolgreich
Write: 2002-07-08 00:00:00 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Das südkoreanische Verteidigungsministerium hat das Vorgehen der südkoreanischen Marine beim Seegefecht mit Nordkorea im Gelben Meer am 29. Juni als erfolgreich bewertet. In einem offiziellen Bericht über die Untersuchungsergebnisse des Gefechts begründete das Ministerium seine Bewertung damit, dass die südkoreanischen Patrouillenboote auf den Überraschungsangriff sofort reagiert und die nordkoreanischen Schiffe zurückgeschlagen hätten. Die Nordkoreaner konnten dadurch umgehend hinter die Nördliche Grenzlinie (NLL) zurückgetrieben werden, und die weitere Zuspitzung des Konflikts konnte damit verhindert werden, hieß es. Es wurde allerdings darauf hingewiesen, dass die südkoreanische Marine die Vorzeichen des Angriffs nicht wahrgenommen hätte, obwohl die nordkoreanischen Patrouillenboote kurz vor dem Gefecht bereits fünf Mal die Grenzlinie verletzt hatten. Darüber hinaus habe man das Ausmaß der Verluste auf südkoreanischer Seite zu Beginn des Gefechts viel zu gering eingeschätzt, so dass zunächst kein umfangreicher Gegenschlag angeordnet wurde. Der Bericht des Verteidigungsministeriums sorgt jedoch in der Politik für heftige Debatten. Viele kritische Stimmen weisen auf ein zu zaghaftes Vorgehen der südkoreanischen Marine hin.
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