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Innerkoreanisches

KEPCO will Ausrüstung aus Projekt für zivile Reaktoren in Nordkorea abtreten

Write: 2008-09-09 17:08:48Update: 0000-00-00 00:00:00

Südkoreas Stromversorger KEPCO will Ausrüstung aus dem Projekt für den Bau von Leichtwasserreaktoren in Nordkorea abtreten.

Grund sind nach Unternehmensangaben die hohen Lagerungskosten der Ausrüstung, die im Zuge der Abwicklung des Projekts für den Bau von zwei zivilen Reaktoren in Nordkorea übernommen worden war. Das geht aus einem internen Bericht hervor, den der Regierungsabgeordnete Kim Jeong-hun erhielt.

Das bei dem Projekt federführende Unternehmen KEPCO hatte nach dessen Abbruch im Jahr 2006 die für den Betrieb entscheidenden Geräte im Wert von 590 Millionen Euro von der Organisation für Energieentwicklung auf der koreanischen Halbinsel (KEDO) übernommen. Im Gegenzug muss KEPCO Zulieferer entschädigen.

Da die nukleare Ausrüstung und Turbine technisch überholt seien und nicht mehr in Anlagen neueren Typs verbaut werden könnten, sei eine Aufgabe der Geräte wirtschaftlicher. Angesichts der Möglichkeit einer Wiederaufnahme des Projekts für den Bau von Leichtwasserreaktoren würde die Ausrüstung noch bis 2010 aufbewahrt, heißt es in dem Bericht.

Die Lagerung der Ausrüstung habe im letzten Jahr 7,4 Millionen Euro gekostet, in diesem Jahr müssten 3,9 Millionen Euro dafür aufgewandt werden. Bis 2010 fielen noch Kosten in Höhe von 32 Millionen Euro an.

Die Leichtwasserreaktoren waren Nordkorea 1994 im Zuge der Lösung des ersten Atomstreits versprochen worden. Wegen des laufenden Streits musste das Projekt eingestellt werden.

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