Innerkoreanisches
Regierung fordert Stopp von Flugblattaktionen
Write: 2008-10-25 18:23:19 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Südkoreas Regierung hat private Organisationen zum Stopp von Flugblattaktionen aufgefordert.
Das Vereinigungsministerium äußerte insbesondere gegenüber dem Verband der Angehörigen von nach Nordkorea entführten Südkoreanern Besorgnis. Der Verband hatte vor einigen Tagen bekannt gegeben, am Montag 100.000 Flugblätter vom Ostmeer aus über Nordkorea zu verstreuen. Auf den Flugblättern sollen die Namen der Entführungsopfer notiert werden. Das Wehrressort ist besorgt, dass die Aktion zu einem Zwischenfall mit dem Norden führen könnte.
Nordkorea übt seit einiger Zeit harsche Kritik gegen die Verteilung von nordkoreafeindlichen Flugblättern durch konservative Organisationen in Südkorea. Das Regime hatte seine Kritik nach der Aktion einer Menschenrechtsorganisation zum Gründungstag der Arbeiterpartei am 10. Oktober verschärft und mit dem generellen Stopp des Austausches gedroht.
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