Innerkoreanisches
Vereinigungsminister fordert erneut Stopp der Verbreitung von Flugblättern nach Nordkorea
Write: 2008-10-31 17:21:34 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Vereinigungsminister Kim Ha-jung hat erneut private Organisationen in Südkorea dazu aufgefordert, die Verteilung von Flugblättern nach Nordkorea zu stoppen.
In einer Rede an der Ewha Frauenuniversität in Seoul bekräftigte Kim, die Verteilung von Flugblättern entspreche nicht dem Geist der innerkoreanischen Gipfelerklärungen, wonach beide Koreas Kritik und diffamierende Äußerungen einstellen sollen.
Kim sagte weiter, es gebe keine rechtliche Handhabe gegen die Verteilung von Flugblättern. Die Regierung wolle die Organisationen jedoch weiterhin zur Beendigung der Aktion aufrufen.
Zuvor hatte auch der Leiter des Nationalen Informationsdienstes Kim Sung-ho gewarnt, dass die Verteilung von Flugblättern sich auf die innerkoreanischen Beziehungen negativ auswirken werde.
Trotz wiederholter Ermahnungen gaben der Verband der Familienangehörigen von nach Nordkorea Entführten und die Organisation für ein freies Nordkorea bekannt, ihre Aktion fortsetzen zu wollen. Ein Vertreter der Organisation bekräftigte, Nordkorea äußere, dass die Verteilung von Flugblättern gegen das innerkoreanische Militärabkommen verstoße. Die Entführung von Südkoreanern sei jedoch ein schwereres Verbrechen.
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