2.770 nordkoreanische Flüchtlinge sind im vergangenen Jahr nach Südkorea gekommen.
Nach Angaben des Vereinigungsministeriums in Seoul waren das um neun Prozent mehr als im Jahr davor. Allein in der ersten Jahreshälfte konnten etwa 1.700 Nordkoreaner, 42 Prozent mehr als im selben Vorjahreszeitraum, südkoreanischen Boden betreten, so dass binnen Jahresfrist mit insgesamt über 3.000 Flüchtlingen gerechnet worden war.
Seit Chinas Regierung wegen der Olympischen Sommerspiele die Kontrollen gegen nordkoreanische Flüchtlinge verschärft hatte, sei die Zahl der Neuankömmlinge erheblich zurückgegangen, hieß es.