Eine Regierungsdelegation ist zu Beratungen über den Aufkauf unbenutzter Brennstäbe aus nordkoreanischen Nukleareinrichtungen nach Pjöngjang abgereist.
Der Delegationsleiter und Direktor des Büros im Außenministerium für die nordkoreanische Atomfrage Hwang Joon-kook, sagte vor dem Abflug in Seoul, dass über die Details des möglichen Kaufgeschäfts beraten werden soll. Dabei würde die Frage im Zentrum stehen, ob und wie die Brennstäbe verwertet werden können. Je nach Ergebnis des Gesprächs soll die Angelegenheit mit anderen Teilnehmerstaaten bei den Sechser-Gesprächen besprochen werden.
Der Delegationsleiter fügte hinzu, dass noch unklar sei, ob auch die Wiederaufnahme der südkoreanischen Wirtschafts- und Energiehilfe für Nordkorea ein Gesprächsthema sein werde. Von nordkoreanischer Seite habe es hierzu keine Mitteilung gegeben. Seoul prüfe noch den Zeitpunkt der Lieferung von bereits hergestellten 3.000 Tonnen Stahlrohren.