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Innerkoreanisches

Nordkorea erklärt Einigungen zu Nichtangriff für nichtig

Write: 2009-01-30 09:50:30Update: 0000-00-00 00:00:00

Nordkorea erklärt Einigungen zu Nichtangriff für nichtig

Nordkorea hat sämtliche innerkoreanische Vereinbarungen zur politischen und militärischen Entspannung für nichtig erklärt.

Das innerkoreanische Grundlagenabkommen aus dem Jahr 1991, das den Nichtangriff und die Aussöhnung vorsieht und dazu gehörige Zusatzvereinbarungen seien nicht mehr gültig, teilte der Ausschuss für friedliche Wiedervereinigung des Vaterlandes in einer Erklärung mit. Der Ausschuss ist ein Ressort der Pjöngjanger Regierung für die innerkoreanischen Beziehungen. Die aktuelle Realität zeige, dass die bilateralen Einigungen, die den Respekt vor der Ideologie und dem System der jeweils anderen Seite, den Stopp der Verleumdung und die Vorbeugung militärischer Zusammenstöße vorsehen, nicht eingehalten würden. Der Sinn für ein Fortbestehen der Einigungen sei damit verloren gegangen. Der nordkoreanische Ausschuss nannte eine Reihe von Ereignissen, die die innerkoreanischen Einigungen angeblich völlig ausgehöhlt hätten.

Dazu gehörten die Äußerung von Präsident Lee Myung-bak über eine Vereinigung in Freiheit und Demokratie und die Verbreitung von Flugblättern durch südkoreanische Privatorganisationen. Nordkorea machte insbesondere deutlich, dass die Zusatzvereinbarung über die Grenzlinie im Westmeer keine Gültigkeit mehr hat. Nordkorea wolle die Grenze, die die USA nach dem Koreakrieg einseitig gezogen hatten, nicht anerkennen.

Der nordkoreanische Ausschuss bezeichnete die Beziehungen zu Südkorea als nicht mehr reparabel und hoffnungslos. Es gebe keinen Spielraum für einen Dialog sowie eine Kooperation mehr, hieß es.

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