Innerkoreanisches
USA halten ungeachtet nordkoreanischer Drohung an Sechser-Gesprächen fest
Write: 2009-01-31 16:46:16 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Die USA wollen ungeachtet der jüngsten Drohung aus Pjöngjang daran festhalten, Nordkorea durch Einigungen bei multilateralen Gesprächen zu denuklearisieren.
Das kommunistische Land hatte am Freitag angedroht, alle politischen und militärischen Vereinbarungen mit Südkorea aufzukündigen.
Außenministeriumssprecher Robert Wood sagte am Freitag auf einer Pressekonferenz in Washington, dass solche Phrasen nicht hilfreich seien. Dennoch halte dies die USA nicht davon ab, ihre Anstrengungen für eine Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel im Rahmen der Sechs-Parteien-Gespräche fortzusetzen. Die Frage Nordkorea sei eine Priorität für Washington, die US-Regierung fühle sich dem Ziel der dortigen Denuklearisierung verpflichtet und werde sich mit den Verbündeten in der Region und anderen Staaten dafür einsetzen, ergänzte der Sprecher.
Pjöngjang begründete seine Drohungen damit, dass die Regierung in Seoul um Präsident Lee Myung-bak gegenüber Nordkorea eine feindselige Politik betreibe. Der Norden hatte außerdem erklärt, den Grenzverlauf im Westmeer nicht mehr akzeptieren zu wollen. Zuletzt war es dort in den Jahren 1999 und 2002 zu tödlichen Gefechten zwischen Kriegsschiffen der beiden koreanischen Teilstaaten gekommen.
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