Nordkorea will an Plänen für einen Satellitentest festhalten.
Über das Vorhaben könne nicht verhandelt werden, seine Realisierung sei nur eine Frage der Zeit, sagte der stellvertretende Leiter der nordkoreanischen Vertretung bei den Vereinten Nationen Kim Myong-gil vor südkoreanischen Journalisten in Atlanta. Auch seinem Land stehe das universale Recht zu, einen künstlichen Satelliten ins All zu befördern, ergänzte der Diplomat am Rande eines internationalen Wissenschaftsforums.
Zum Vorwurf, dass auch Satellitentests gegen eine UN-Resolution verstießen, sagte er, Pjöngjang habe die Resolution nicht anerkannt.
Der Abteilungsleiter für Koreafragen im US-Außenministerium, Kurt Tong, ebenfalls Teilnehmer des Wissenschaftsforums sagte, dass Washington zwischen der Bedrohung durch einen Raketen- oder einen Satellitentest nicht unterscheide. Für beide Vorhaben würden ähnliche Trägersysteme eingesetzt, hieß es.