Das US-Außenministerium hat Nordkorea vor einem möglichen Satellitenabschuss gewarnt.
Ein solcher Schritt verstieße gegen die UN-Resolution 1718, die dem kommunistischen Land jegliche Aktivität im Zusammenhang mit ballistischen Raketen verbiete, sagte Ministeriumssprecher Robert Wood.
Nach Einschätzung der Regierung in Washington soll mit dem angekündigten Satellitenabschuss ein Raketentest getarnt werden.
Unterdessen wies das nordkoreanische Internet-Organ „Unter unseren Völkern“ den Vorwurf zurück, wonach gegen die UN-Resolution verstoßen werde. Ein Satellitentest sei eine Forschungsaktivität zu friedlichen Zwecken, hieß es in einem Bericht.
Zuvor hatte der stellvertretende Leiter der nordkoreanischen Vertretung bei den Vereinten Nationen Kim Myong-gil erklärt, sein Land erkenne die von den USA im Alleingang durchgebrachte Resolution 1718 nicht an.