Nordkorea setzt offenbar die Vorbereitungen für einen Raketenstart fort.
Die Nachrichtenagentur Yonhap zitierte am Freitag eine nicht näher genannte Quelle in Südkorea, wonach Nordkorea allem Anschein nach mit dem Zusammenbau der Rakete begonnen habe. Diese Arbeit würde voraussichtlich frühestens in einer Woche abgeschlossen, hieß es.
Nordkorea hatte Anfang der Woche angekündigt, einen Kommunikationssatelliten in die Erdumlaufbahn bringen zu wollen. Nach Einschätzung der Nachbarländer versuche das kommunistische Regime, den Start einer Interkontinentalrakete zu verschleiern, die theoretisch auch Alaska erreichen könnte.
Südkoreanische Regierungsbeamte gehen davon aus, dass Nordkorea eine Langstreckenrakete des Typs Daepodong 2 noch vor den Wahlen zur Obersten Volksversammlung am 8. März starten wird. Staatschef Kim Jong-il wolle damit nach den Berichten der letzten Monate über seine Erkrankung bestätigen, dass er weiterhin die Kontrolle über die 1,2 Millionen Soldaten des Landes habe.