Innerkoreanisches
Int. Seeschifffahrts-Organisation veröffentlicht Details zu Nordkoreas Satellitenstart
Write: 2009-03-13 17:02:59 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Die Internationale Seeschifffahrts-Organisation (IMO) hat ihre Mitgliedsstaaten über Details des geplanten nordkoreanischen Satellitenstarts unterrichtet.
Nach Angaben des südkoreanischen Außenministeriums habe Nordkorea die Organisation am Freitagmorgen darum gebeten, Informationen zum Satellitentest weiterzugeben. Dem Internetauftritt der IMO zufolge plane Nordkorea, den Kommunikationssatelliten „Gwangmyeongseong 2“ mit seiner Trägerrakete „Eunha 2“ zwischen dem 4. und 8. April zu starten. Veröffentlicht wurde ein Zeitplan für den Satellitenstart, dazu die möglichen Koordinaten der Aufschlagpunkte von Raketenteilen. Vier primäre Gefahrenzonen lägen demnach im Ostmeer zwischen Korea und Japan, vier sekundäre Zonen in Gebieten im Pazifischen Ozean.
Unterdessen hat Nordkorea auch die Internationale Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) zur Veröffentlichung von Informationen über einen Satellitenstart aufgefordert. Die Organisation forderte gleichzeitig nähere Angaben zu der eingesetzten Rakete und den möglichen Aufschlagpunkten von Raketenteilen.
Nordkorea hatte am Donnerstag die Internationale Seeschifffahrts-Organisation und die Internationale Zivilluftfahrt-Organisation über den geplanten Start seines Kommunikationssatelliten informiert.
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