Die innerkoreanischen Arbeitsgespräche zur Vorbereitung der siebten Ministerrunde seit dem ersten Nord-Süd-Gipfel im Juni 2000 sind heute im nordkoreanischen Geumgang-Gebirge aufgenommen worden. Fünf südkoreanische Unterhändler sind heute mit dem Schiff in den Norden aufgebrochen. Beide Seiten werden bis Sonntag über den Termin und die Themen der nächsten Ministerrunde sprechen. Ferner sollen bereits vereinbarte Kooperationsprojekte, wie der Wiederaufbau der Nord-Süd-Eisenbahn und ein nächstes Familientreffen besprochen werden. Vor der Abreise der südkoreanischen Delegierten deutete Wiedervereinigungsminister Jung Se-hyun an, dass Südkorea mit Blick auf das letzte innerkoreanische Seegefecht vom Norden mehr fordern wolle, als nur einen Ausdruck des Bedauerns. Die Wiederaufnahme der innerkoreanischen Gespräche wurde eingeleitet, nachdem Nordkorea sein Bedauern über das Seegefecht Ende Juni ausgedrückt hatte. Dies wurde vom Süden als De-facto-Entschuldigung gewertet.