Nordkorea hat einen Südkoreaner, der im Industriepark Kaesung arbeitet, weiter verhört.
Der Mann arbeitet nach Angaben des südkoreanischen Vereinigungsministeriums für das Touristikunternehmen Hyundai Asan, dass in der nordkoreanischen Industriezone ein Büro betreibt. Seit Montag werde er dort von Mitarbeitern der nordkoreanischen Behörde für die Ein- und Ausreise verhört.
Das Ministerium forderte nach eigenen Angaben, dass ein südkoreanischer Regierungsbeamter den Verhörten besuchen darf. Dabei stütze man sich auf Bestimmungen in einem innerkoreanischen Abkommen. Bislang sei kein Treffen zustande gekommen.
Dem Verhörten wird vorgeworfen, das politische System in Nordkorea kritisiert und eine Nordkoreanerin zur Flucht motiviert zu haben.