Der von Nordkorea geplante Raketenstart hat am ersten Tag des angekündigten Zeitraums noch nicht stattgefunden.
Die für außenpolitische Angelegenheiten und Sicherheit zuständigen Behörden in Seoul gingen davon aus, dass die ungünstigen Wetterbedingungen in der Umgebung der Abschussrampe das kommunistische Land dazu bewogen haben, den Raketenstart zu verschieben.
Am Samstagvormittag hatte die nordkoreanische staatliche Nachrichtenangentur Chosun Chungang bereits gemeldet, die Trägerrakete „Eunha zwei“, mit welcher ein experimenteller Fernmeldesatellit „Gwangmyeongsung zwei“ in den Weltraum geschossen werden soll, sei startklar.
Bereits vor Wochen kündigte Nordkorea unter anderem bei der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) an, im Zeitraum vom 4. bis 8. April zwischen 10 und 16 Uhr einen Satelliten starten zu wollen. Die USA, Japan, Südkorea sowie weitere Staaten werfen dem kommunistischen Land vor, unter dem Deckmantel eines Satellitenstarts eine militärische Langstreckenrakete auf ihre Tauglichkeit prüfen zu wollen.