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Innerkoreanisches

Südkorea, China und Japan beraten über nordkoreanische Raketenfrage

Write: 2009-04-11 19:14:33Update: 0000-00-00 00:00:00

Die Regierungschefs aus Südkorea, China und Japan haben in Pattaya über Maßnahmen gegen Nordkoreas Raketenstart diskutiert.

Präsident Lee Myung-bak, Japans Ministerpräsident Taro Aso und Chinas Premier Wen Jiabao haben ihre Positionen zu bevorstehenden Schritten des UN-Sicherheitsrates in der Frage abgestimmt.

Nach Angaben des Präsidialamtes sei eine enge Zusammenarbeit gegen handelsprotektionistische Praktiken sowie für die Überwindung der globalen Finanzkrise vereinbart worden.

Zuvor war Präsident Lee zu Einzelgesprächen mit Aso und Wen Jiabao zusammengekommen.

Bei seinem Treffen mit Aso betonte Lee, dass Nordkorea mit seinem Raketenstart gegen eine UN-Resolution verstoßen habe. Auch sei die Wichtigkeit von Maßnahmen auf Ebene der Vereinten Nationen unterstrichen worden.

Zu den Themen beim Treffen mit Wen Jiabao zählten Nordkoreas Raketenstart und die bilaterale Wirtschaftszusammenarbeit.

Nach dem Treffen habe Lee gesagt, dass unter anderem auf Ebene der Vereinten Nationen eine enge und konstruktive Zusammenarbeit zustande gekommen sei, teilte seine Sprecherin Kim Eun-hye mit.

Auch habe Lee seine Zustimmung zu einem Vorschlag von Wen bekräftigt, wonach der bilaterale Handel das im Jahr 2008 erreichte Niveau nicht unterschreiten solle. Wen hatte dieses Ziel im letzten Jahr beim Gipfeltreffen mit Südkorea und Japan in Fukuoka ausgeben.

China wolle außerdem enger mit Südkorea zusammenarbeiten, um das internationale Finanzsystem strenger zu überwachen.

Auch wollen beide Seiten Gespräche auf Ministerebene einberufen, um Maßnahmen zu diskutieren, mit denen sich das Handelsvolumen aufrechterhalten lässt.

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