Die USA haben im Atomstreit mit Nordkorea die Warnung vor Konsequenzen bekräftigt.
Hintergrund ist der von Nordkorea verkündete Ausstieg aus den multilateralen Atomgesprächen und die Ausweisung von Atomkontrolleuren.
Washington wolle in der Frage weiterhin mit den Mitgliedsstaaten im UN-Sicherheitsrat kooperieren, sagte der stellvertretende Sprecher des Außenministeriums Robert Wood am Donnerstag in Washington.
Beobachter gehen aufgrund der Aussagen des Sprechers davon aus, dass schärfere UN-Sanktionen gegen Nordkorea angestrebt werden sollen.
Die USA hätten gegenüber Nordkorea ihren Standpunkt zum Boykott der Atomgespräche und der Ausweisung der Atomkontrolleure übermittelt, fügte der Sprecher hinzu.
Dass Wood von einer Konversation mit Nordkorea sprach, werten Beobachter als Zeichen, dass auch nach dem Raketenstart die Gesprächskanäle zwischen beiden Staaten aufrechterhalten werden konnten.
Nach weiteren Angaben des Sprechers würden auch vier amerikanische Kontrolleure in wenigen Tagen Nordkorea verlassen. Sie hatten seit November 2007 den Prozess der Unbrauchbarmachung nordkoreanischer Atomanlagen in Youngbyun überwacht.