Die südkoreanische Regierung will zwischen den Bemühungen um die Freilassung eines in Nordkorea festgehaltenen Angestellten und der Beteiligung an der Sicherheitsinitiative PSI trennen.
Die Frage des Mitarbeiters in dem Industriekomplex müsse unter humanitären und allgemeinen Gesichtspunkten behandelt werden. Diese dürfe nicht mit politischen oder wirtschaftlichen Fragen in Zusammenhang gebracht werden, sagte der Sprecher des Vereinigungsministeriums Kim Ho-nyun.
Der Südkoreaner war am 30. März von der nordkoreanischen Polizei in Gewahrsam genommen worden. Ihm wird vorgeworfen, das politische System in Nordkorea kritisiert zu haben.
Südkorea hatte am Donnerstag als Reaktion auf den nordkoreanischen Raketenstart bestätigt, sich uneingeschränkt an der PSI-Bewegung beteiligen zu wollen. Nordkorea setzt eine südkoreanische Beteiligung an den Übungen mit einer Kriegserklärung gleich.