Das innerkoreanische Treffen im nordkoreanischen Kaesung wird vertagt.
Wie das Vereinigungsministerium in Seoul mitteilte, habe sich die Regierungsdelegation mit nordkoreanischen Regierungsvertretern nicht auf den Ort des offiziellen Treffens einigen können. Bei insgesamt vier Arbeitsgesprächen sei keine Einigung erzielt worden.
Bei den Arbeitsgesprächen habe die südkoreanische Seite jedoch die Position übermitteln können, wonach die sofortige Freilassung des Ende März festgenommenen Mitarbeiters vom Unternehmen Hyundai Asan und die institutionelle Gewährleistung der Sicherheit von Südkoreanern in Kaesung sichergestellt werden soll. Eine offizielle nordkoreanische Position sei noch nicht bekannt gegeben worden, hieß es.
Eine siebenköpfige Regierungsdelegation aus Seoul war gegen neun Uhr in Kaesung eingetroffen. Nordkorea schlug am letzten Donnerstag die Entsendung einer Regierungsdelegation vor. Die Regierung in Pjöngjang habe eine wichtige Mitteilung zu machen, habe es geheißen.