Der Sonderbeauftragte der Vereinten Nationen für die Menschenrechtslage in Nordkorea, Vitit Muntarbhorn, hat mehr Aufmerksamkeit für die Situation in dem kommunistischen Land angemahnt.
Dort werde systematisch und umfassend gegen Menschenrechte verstoßen. Die Situation erfordere in jede Hinsicht die dringende Aufmerksamkeit der Weltgemeinschaft, sagte er auf einer Konferenz in Washington.
Besonders Frauen und Kinder seien gefährdet. Muntarbhorn forderte auf dem Treffen, dass Nordkoreaner, die nach einem gescheiterten Fluchtversuch zurückgeschickt werden, keine Bestrafung und menschenunwürdige Behandlung erfahren sollen. Nordkorea müsse im Zuge einer Justizreform Hinrichtungen abschaffen und die Verletzung der Menschenrechte sowie der Freiheit beenden.
Auch mahnte der UN-Ermittler eine Kooperation Nordkoreas an, damit im Streit um durch nordkoreanische Agenten entführte Ausländer eine Lösung gefunden werden kann.