In Washington hat am Dienstag eine Demonstration gegen Menschenrechtsverletzungen in Nordkorea stattgefunden.
Die Kundgebung vor dem US-Kongressgebäude fand im Rahmen der Freiheitswoche von Nordkorea statt. Unter den Teilnehmern waren auch rund 30 nordkoreanische Flüchtlinge, Familienangehörige von nach Nordkorea entführten Japanern, der südkoreanische Menschenrechtsbotschafter Je Sung-ho sowie vier US-Parlamentarier.
Die Teilnehmer riefen Nordkorea zur Abschaffung der Konzentrationslager für politische Gefangene sowie zur sofortigen Freilassung der festgehaltenen US-Journalistinnen auf. US-Senator Brownback forderte die Regierung Obama zu einer aktiven Menschenrechtspolitik gegenüber Nordkorea auf.
Die Freiheitswoche findet seit sechs Jahren statt, um auf die Menschenrechtslage in Nordkorea aufmerksam zu machen und mehr Freiheit für die Nordkoreaner zu fördern. In diesem Jahr ist das Programm so umfangreich wie nie und dauert vom 26. April bis zum 5. Mai.