Vereinigungsminister Hyun In-taek hat das Problem der in beiden Teilstaaten getrennt lebenden Familien als dringendste Aufgabe bezeichnet.
Sollte wieder ein Dialog mit Nordkorea zustande kommen, werde die Regierung die Frage oben auf die Tagesordnung setzen. Das sagte er bei einem Treffen mit getrennten Familien, das vom seinem Ressort organisiert wurde. Der Minister forderte darüber hinaus Nordkorea zur sofortigen Freilassung eines südkoreanischen Arbeiters auf, der seit mittlerweile 31 Tagen in Nordkorea festgehalten wird. Sollte nicht bald eine Lösung gefunden werden, hätte dies schwerwiegende Folgen für Nordkorea.
Das Vereinigungsministerium lud insgesamt 300 im Süden lebende getrennte Familien ein. Sie werden über die aktuelle Lage der Beziehungen zwischen den Teilstaaten und die Politik der südkoreanischen Regierung gegenüber Nordkorea informiert. Außerdem wird eine Gesundheitsuntersuchung angeboten.