19 Prozent der nordkoreanischen Flüchtlinge wollen in die USA übersiedeln.
Das ergab eine Umfrage der US-amerikanischen Denkfabrik Peterson Institute for International Economics.
Von den rund 1.600 Befragten in Südkorea und China wollten 64 Prozent in Südkorea leben, 14 Prozent in China. Lediglich ein Prozent gab an, nach Nordkorea zurückzukehren zu wollen. Vor allem hoch gebildete Flüchtlinge wollen in die USA ziehen.
Da in Nordkorea intensiv antiamerikanische Propaganda betrieben werde, lasse das Umfrageergebnis auf den zunehmenden Einfluss der Berichterstattung durch ausländische Medien schließen, hieß es.
Nach Schätzungen verstecken sich rund 100.000 nordkoreanische Flüchtlinge in China.